Dixon Q-Test
Ausreißer-Test für sehr kleine Stichproben (n = 3..30) anhand von Spannweiten-Verhältnissen.
Beschreibung
Dixon Q ist ein klassischer Ausreißer-Test, der die Lücke zwischen dem verdächtigen Wert und seinem Nachbarn mit der Spannweite der Daten vergleicht. Je nach n wird zwischen den Varianten r10 (n=3..7), r11 (8..10), r21 (11..13) und r22 (14..30) gewechselt; die kritischen Werte stammen aus den Tafeln nach Rorabacher (1991). Sehr verbreitet in der analytischen Chemie (DIN 53804).
Formeln
Annahmen
- Unabhängige, näherungsweise normalverteilte Daten
- Stichprobengröße 3 ≤ n ≤ 30
Einschränkungen
- Außerhalb von n = 3..30 keine Tabellenwerte → Grubbs oder Generalized ESD verwenden
- Nur ein Ausreißer pro Aufruf
Referenzen
- Dixon, W. J. (1953), Processing data for outliers, Biometrics 9(1), 74–89
- Rorabacher, D. B. (1991), Statistical treatment for rejection of deviant values, Anal. Chem. 63(2), 139–146
- DIN 53804-1:2002, Statistische Auswertung von Daten — Teil 1: Stetige Merkmale