Attributive Regelkarten (p, np, c, u)
Regelkartenkenngrößen (CL, UCL, LCL, σ̂) für p-, np-, c- und u-Karten plus reduzierte Nelson-Regelprüfung.
Beschreibung
Engine für die vier klassischen attributiven Shewhart-Regelkarten: p (Anteil fehlerhaft, variable Stichprobengröße), np (Anzahl fehlerhaft, konstantes n), c (Fehler je Einheit, konstante Inspektionsgelegenheit) und u (Fehler je Einheit, variable Inspektionsgelegenheit). Bei p- und u-Karten mit variablem n liefert die Engine UCL/LCL/σ als Arrays (variableLimits=true), bei konstantem n als Skalare. Der Dispatcher analyze(inputs) akzeptiert die Modi p, np, c, u und nelson.
Formeln
Annahmen
- p-/np-Karten: Defekte sind binomialverteilt; n·p̄ ≥ 5 für tragfähige Normalapproximation
- c-/u-Karten: Fehlerzahlen sind Poisson-verteilt; keine Überdispersion
- Untergruppen sind unabhängig und stammen aus stabilem Prozess
Einschränkungen
- Bei variablem n in p-/u-Karten sind Zonen-Regeln (5–8) nicht definiert; nur Regeln 1–3 werden geprüft
- Überdispersion erzeugt false-positive Verletzungen — Laney p'/u' nicht implementiert
Referenzen
- Montgomery, Introduction to Statistical Quality Control, 8th Ed. — Chapter 7
- AIAG — Statistical Process Control (SPC) Reference Manual, 2nd Edition